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Sommerfest 2018 (kvt)

„Goethe hatte wieder einmal recht“,  hat wahrscheinlich der eine oder andere gedacht, der die Helfer beim Sommerfest beobachtet hat: „Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß, soll das Werk den Meister loben…“. Deshalb soll gleich hier noch einmal großer Dank all denjenigen gezollt werden, die an diesem schwülheißen Sommersonntag (und am Tag zuvor) vollen Einsatz gebracht und dafür gesorgt haben, dass alle anderen unbeschwert ein fröhliches Fest genießen konnten! Ein ganz besonderer Extradank an "unseren Nachbarn von der Fischzucht", Herrn Wimmer, der einmal wieder in großzügiger Weise alle Getränke gesponsert hatte!

Wer am 15. Juli 2018 zum Familiengottesdienst kam, sah schon von weitem die einladend aufgestellten Sonnenschirme und Biergarnituren, die vielen, eifrig angelieferten Schüsseln mit Salat, Platten voller Kuchen, sowie die Kindergartenkinder, die aufgeregt mit ihren Erzieherinnen auf ihren Einzug in die Kirche warteten. Liebevoll geschmückt mit bunten Blumen und Bändern lud das gesamte Gemeindezentrum St. Paul seine Gäste ein.

Viel war geboten an diesem besonderen Tag – zunächst im Gottesdienst: Auftritt der Kindergartenkinder, Kinderchor, neue Konfirmanden, Lob an alle Gemeindehelfer in Form des besonderen Dankes an Natja Kaim, die die Kreativ-Ausstellung der Kinder im Gemeindehaus betreut hatte, Kanonsingen, gesteuerter Gedankenaustausch mit dem Nachbarn auf der Kirchenbank, Segen auf dem Kirchvorplatz – sogar mehr noch könnte aufgezählt werden.

Farben des Himmels und der Erde waren schon länger Teil des Gemeindelebens gewesen. Unter diesem Motto hatten nämlich Kinder der KiTa Bilder und kleine Kunstwerke zur Schau gestellt, die heute veräußert werden sollten. Farben des Himmels und der Erde waren auch das Thema des Gottesdienstes: sie verschönerten in strahlend gelben Sonnenblumen und farbenfrohen Bändern die Kirchenbänke; sie wiederholten sich in den sorgfältig ausgemalten Requisiten, die die Kinder ins Kircheninnere mitbrachten; in der Lesung kehrten sie wieder in der Form des Regenbogens als Versprechen Gottes gegenüber Noah bzw. den Menschen. Diakonin Magdalena Kurth benutzte in ihrer Ansprache ebenfalls das Bild des farbenprächtigen Regenbogens und weiterer wunderbarer Naturschauspiele (z.B. tiefblauer Himmel voll weißer Wolken oder feuerroter Sonnenuntergang), um  zu verdeutlichen, wie Glücksgefühle entstehen können – Glücksgefühle, die Geschenke Gottes sind und Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen. Als die Diakonin vor dem Altar Seifenblasen steigen ließ und später kleine Seifenblasen-Sets verschenkte, strahlten natürlich viele Kinderaugen vor Freude und Glück. Jeder weiß, dass Seifenblasen in allen Farben schimmern können - wie ein Regenbogen. Auch sie erinnern immer wieder an das Versprechen und die unendliche Liebe Gottes. Passend dazu schmetterten Kindergartenkinder und Kinderchor ihr Lied „Regenbogen, buntes Licht…“ und ernteten damit begeisterten Applaus.

Etwas Verwirrung entstand kurze Zeit später nach dem Gottesdienst und vor der Kirche, als die Kinderchorkinder hier noch einige Lieder zum Besten geben wollten, aber kein Gehör mehr fanden bei der sich inzwischen lautstark unterhaltenden und zum Mittagessen drängenden Menschenmenge. Bedauerlicherweise musste gerade Kantorin Rebekka Leitloff trotz großem Einsatz und engagierter Arbeit an diesem sonst so rundum gelungenen Festtag einige Enttäuschungen hinnehmen: Von dem mehr als doppelt so zahlreichen Kinderchor waren nur sechs Mitglieder erschienen; der geplante Liedervortrag auf dem Kirchplatz musste wegen mangelnder Aufmerksamkeit mehr oder weniger ausfallen, ebenso das angekündigte ‚Offene Singen‘ um 15 Uhr, denn es gab keine Interessenten. Die bitterste Enttäuschung aber war wohl, dass beim geistlichen Abschluss des Tages in der Kirche die Kantorei St. Paul ein letztes Mal in dieser Form auftrat und die Zahl der sechzehn passionierten Sängerinnen und Sänger größer war als die der Zuhörer!
Liebe Paulaner, geht in euch – sicher wird es irgendwann wieder eine solche Gelegenheit geben: macht es dann besser!

In den Räumlichkeiten von KiTa und Gemeindehaus warteten beste Verpflegung und ein buntes, abwechslungsreiches  Programm auf Groß und Klein. Auch hier waren alle Sinne gefragt. Pfr. Schmidt hatte bereits am Vormittag im beliebten Gebet der Stille darauf Bezug genommen. Zu sehen gab es viel – von den reichhaltigen Speiseangeboten bis zu den mit ihren Hussen besonders attraktiven Tischen im lauschigen Atrium („Hier sieht es ja aus wie bei einer Hochzeit in einem Rosamunde-Pilcher-Film!“). Riechen konnte man u.a. viele ausländische Gewürze, denn die KiTa-Eltern hatten zu einem Buffet mit Essen aus aller Herren Länder bzw. aus allen Kontinenten eingeladen. Schmecken ergab sich da von selbst – ebenso wie im Gemeindehaus, wo sich die Tische unter dem vielfältigen Salat- und Kuchen- bzw. Tortenangebot nur so bogen. Nicht zu überhören waren die Blechbläser des Matthias-Grünewald-Gymnasiums, die im Freien zur Unterhaltung aufspielten. Ebenso wie ihre Zuhörer konnten sie die heiße Sonne auf der Haut spüren und wussten deshalb, wie diese, einen kühlen Trunk sehr zu schätzen. In der KiTa wurde außerdem noch ein Sinnesparcour angeboten, der Geruchsinn und Tastsinn forderte.
Kinderschminken, eine Giftkräuterführung, Basteln und Experimentieren sorgten zusätzlich für Kurzweil bei den Kleinen. Die Großen besuchten, gestärkt mit Köstlichkeiten vom Grill, die Orgel- und / oder Kirchenführung in der kühlen Paulskirche oder suchten ein ruhiges Plätzchen im Schatten um es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen zu lassen.

Das letzte Spiel der Fußballweltmeisterschaft sorgte für ein frühes Ende des Sommerfestes. Das heiße, hochsommerliche Wetter hatte das Seine dazu beigetragen, dass zumindest die älteren Gäste und Helfer am Abend müde und zufrieden über das gelungene Gemeindefest vor dem Fernseher saßen und zusahen, wie Frankreich Fußballweltmeister 2018 wurde.

mehr Bilder vom Sommerfest hier...

   

 

 

Verabschiedung von Vikar Michael Thiedmann am 08.07.2018 (kvt)

Sonnenlicht durchstrahlt den Altarraum, „Herr, deine Güte reicht soweit der Himmel“ jubelt die Kantorei, leicht greifen die Finger der Organistin in die Tasten, und dennoch ist es manchem der Anwesenden schwer ums Herz, denn es heißt Abschied nehmen von Michael Thiedmann.

Seit seiner Einführung vor zweieinhalb Jahren in Heidingsfeld haben der Vikar und seine kleine Familie inzwischen Wurzeln geschlagen. „Es war eine wundervolle Zeit hier“, sagt Michael Thiedmann dankbar, „eine Zeit, in der alles Werden und Wachsen von Gott gesegnet und geleitet war“. Und das meint er nicht nur im Hinblick auf sich selbst, seine Ausbildung, seine Frau Liisa und den kleinen Sohn Jonah, sondern auch im Hinblick auf die Gemeinde, deren Offenheit für Veränderungen, die Zusammenarbeit von Jung und Alt, von Kirchenvorstand und Gottesdienstbesuchern, den Ausbau und die Nutzung des Gemeindezentrums.

„Abschied“ - was passt am Tag der Verabschiedung besser als Thema für eine letzte Predigt?!

Von Anfang an, seit dem Verlassen des Mutterleibes, ist das menschliche Leben voll der verschiedensten Abschiede – und doch bedeutet ein Abschied immer auch einen neuen Anfang!

„Man müsste lernen, abschiedlich zu leben“, meint Michael Thiedmann indem er eine Schweizer Psychologin zitiert.“ Loslassen zu lernen birgt eine Chance auf Entwicklung durch Veränderungen. Aber wer lässt schon gerne etwas Schönes los?“

Auch die Bibel ist ein Buch der Abschiede und der Neuanfänge. Gott steht seinem Volk jedoch immer mit seinem Segen zur Seite. Jesus als Wanderprediger lebt das Aufbrechen und Zurücklassen. Wer sich zu sehr bindet, ist nicht geeignet für das Reich Gottes. Aber Jesus hinterlässt die Aufforderung „Liebet einander, wie ich euch geliebt habe!“

Bei einem Aufenthalt in Georgien hat Michael Thiedmann das Projekt ‚Life Chance‘ kennengelernt, wo benachteiligte Jugendliche liebevoll betreut und auf ein selbstbestimmtes Leben mit einer besseren Zukunft vorbereitet werden. Dieser Besuch hat ihn sehr beeindruckt und ihm die Erkenntnis vermittelt, dass gemeinsam gut verbrachte Zeit und Liebe zu einander das Wichtigste im Leben sind. Deshalb verabschiedet er sich von der Gemeinde mit dem Appell „abschiedlich zu lieben und zu leben“, d.h. die einzelnen Momente des Lebens mit Liebe zu füllen und sich daran zu erinnern, dass wir alle durch Gott miteinander zu Geschwistern verbunden sind.

Das Ende des Gottesdienstes ist die offizielle Verabschiedung und Segnung des Vikars. Mit Dankbarkeit, Wehmut, aber auch mit berechtigtem Stolz, blickt Mentor Stephan Schmidt auf die 29 Monate mit Michael  Thiedmann zurück, den er nach dem theoretischen Studium von Ethik, Dogmatik, Kirchengeschichte usw. in die Gemeindepraxis einführen und ihm so helfen konnte, das Evangelium endlich zu den Menschen zu bringen und dabei sein eigenes Profil zu finden. Pfr. Schmidt nennt ihn einen ‚Sympathieträger Gottes‘, einen ‚Hoffnungsträger unserer Kirche‘. Er zählt abgesehen von der ‚normalen‘ Ausbildung einiges auf, was der Vikar in Heidingsfeld erlebt hat -  vom Einsatz beim

 

Umbau des Gemeindehauses über die vielen Fester der zahlreichen Vereine, die Prunksitzungen der Gilde Giemaul bis hin zu dem Terroranschlag mit der Axt. Mit seiner inneren Stärke, seiner großen Offenheit für alles, seinem Gespür für jede Situation und mit seiner Bereitschaft, sich überall hilfreich einzubringen, hat Michael Thiedmann die Herzen nicht nur der Paulaner, sondern aller Heidingsfelder erobert.

Der Abschied fällt schwer. Allen. Man hört die belegten Stimmen, spürt den ‚Kloß‘ in der Kehle. Und doch: es geht weiter! Pfr. Schmidt und nach ihm auch die Vertrauensleute des Kirchenvorstands überreichen kleine Abschiedsgeschenke, bevor es in die bereits vorbereiteten Räumlichkeiten des Gemeindehauses geht.

Hier wartet die Jugend von St. Paul auf den Vikar, die als Zeichen des Dankes eigens an diesem Tag die Bewirtung beim Kirchenkaffee übernommen hat. Mit einer kurzen Ansprache grüßen, danken („die Zeit mit Ihnen war voll gut!“) und verabschieden sie noch einmal ‚ihren Herrn Thiedmann‘ („wir wünschen Ihnen in Ihrer neuen Gemeinde auch echt coole Konfis!“).

„ ‚Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen,‘ spricht Jesus zu seinen Jüngern,“ sagt Michael Thiedmann zum Abschluss, „aber bis nach Burgpreppach sind es nur 50 Minuten mit dem Auto. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von euch / Ihnen den Weg zu mir in die Hassberge finden würden!“

Abgemacht, Herr Thiedmann, wir lassen uns nicht zweimal bitten und kommen bestimmt! Und ein aufrichtiges Vergelt’s Gott für die Zeit mit Ihnen in Heidingsfeld!

Mehr Fotos (Veit) hier...

 

Vernissage „Farben des Himmels und der Erde“ (kita)

Ein außergewönliches Kunstprojekt aus Kinderhänden unserer KiTa St. Paul im neuen Gemeindehaus St. Paul

Am Freitag 15.06.2018 war es endlich soweit. Die große Eröffnung unserer Kunstausstellung startete um 14.30 Uhr. Die Gäste waren zahlreich erschienen und lauschten den Begrüßungsworten von Alexandra Meule (Kita-Leitung), Frau Kaim (der Hauptverantwortlichen des Projektes) und Herrn Pfarrer Stephan Schmidt.
„Zitronen-Gelb oder Schnee-Weiß oder Himmels-Blau, vielleicht auch Gras-Grün oder Gold-Gelb“ – Was sind denn nun die Farben des Himmels und der Erde? Haben Sie eine Idee? Vielleicht sind es ja auch die Farben des Regenbogens!

 Nach dem Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ konnten die Kinder ihren Eltern und den Gästen ihre Werke präsentieren. Es wurde erklärt, wie man mit Rasierschaum und Farbe so tolle Bilder gestalten oder was man mit einem Kartoffelstampfer alles so drucken kann.
Auch ein interaktives Bild „zum Betreten“ wurde rege ausprobiert. Es gab Getränke und Knabbersachen und im neu renovierten Gemeindehaus mit den strahlend weißen Wänden, konnte man fast den Eindruck gewinnen in einer echten Galerie zu sein.
Die ersten Bilder wurden auch gleich reserviert. Der Hauptverkauf der Bilder ist dann am 15.07.2018 im Rahmen des Sommerfestes möglich.

KiTa-Leitung A. Meule und Pfarrer S.J.Schmidt

 

PIZZA, PIZZA, PIZZA (kita)

Am Freitag, den 11.05.2018 war es endlich soweit…und die Kinder der KITA St. Paul folgten der schon lang ausgesprochenen Einladung von Herrn Spiegel zum Pizza essen in den PIZZA BOB in Heidingsfeld. Nach einem kleinen Fußmarsch von 20 Minuten kamen die Kinder überpünktlich um 11.30 Uhr beim Pizza Bob an. Sie wurden von Herrn Spiegel und dem Personal herzlich willkommen geheißen. Die Kinder durften sich dann am Getränkeautomaten selber Apfelschorle und Wasser holen.   

            

 

Hierfür wurde den Kleinsten extra ein kleiner Tritt zur Verfügung gestellt. Zu Essen gab es PIZZA Margerita, Gemüse und Hühnchenfleisch.
Zum Abschluss sangen die Kinder Herrn Spiegel noch ein Ständchen „Lieber Papa…“, denn schließlich ist er ja ein neuer Kindergartenpapa von uns.

VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DIE EINLADUNG… wir kommen gerne wieder  

  

Mehr Fotos vom Pizza-Ausflug (kita) hier

   

Kunst aus Kinderhänden (KiTa)

Vernissage „Farben des Himmels und der Erde“ im neuen Gemeindehaus St. Paul
(Freitag, 15.6.2018, 14.30 Uhr - Anm. d. Red.)

Seit der Eröffnung des neu renovierten Gemeindehauses der Gemeinde St. Paul finden dort regelmäßig Ausstellungen von Künstlern statt.

Nach der Ausstellung Frühlingsbilder-und andere Bilder von Gisela Behr sind nun Kunstwerke der Kinder aus St. Paul im Evangelischen Gemeindehaus zu sehen: Entstanden sind die etwa 60 Arbeiten in Mal- und Kreativprojekten aller vier Bezugsgruppen mit Kindern von 1-6 Jahren. Sie zeigen verschiedene Techniken in allen Farben des Regenbogens. Wer möchte, kann die Bilder am 15.07.2018 ab 12.00 Uhr am Gemeindefest auch kaufen.
Bei wöchentlichen Treffen im Atelier, im Garten oder auch in den Gruppenräumen beschäftigten die Kinder sich mit den verschiedensten Maltechniken mit unterschiedlichsten Materialien von Wachsmalstiften über Rasierschaum und Frischhaltefolie war alles dabei. „Alle waren mit viel Spaß und Freude am künstlerischen Tun am Projekt beteiligt und die künstlerische Auseinandersetzung wirke sich bei den Kindern auch gut auf die Konzentrationsfähigkeit, Geduld und Feinmotorik aus.“, so Frau Natja Kaim , die das Projekt leitet.

Am Dienstag 08.05.2018 waren unsere Kinder der Kita St. Paul zu Gast bei Frau Gisela Behr im Gemeindehaus von St. Paul. Die Kinder bekamen eine ganz besondere Führung und Frau Behr erklärte den Kindern, wie sie die Bilder gemalt hat. Es waren einige Frühlingsbilder, aber auch andere Kunstwerke zu sehen. Nach dem Besuch der Ausstellung waren die Kinder sehr aufgeregt, begeistert und motiviert.
Mit diesem neuen Schwung geht es nun im Kindergarten in die heiße Phase des Kunstprojekts mit anschließender Vernissage (ab 15. Juni) im Gemeindehaus.

Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege an Frau Behr.

 

Mehr Fotos (Kita) hier...

 

Konfirmation 2018 (kvt)

Vor einem Jahr hatte der Kirchenvorstand von St. Paul beschlossen, das Konfirmationsfest vom traditionellen Palmsonntag auf den 6. Sonntag nach Ostern, den Sonntag Exaudi, zu verlegen. Die Jugendlichen sollten während ihrer Konfirmandenzeit am kirchlichen Osterfest teilhaben. Dass der spätere Termin auch wettertechnisch von Vorteil wäre, hatte bei dem Beschluss keine Rolle gespielt, wirkte sich aber bereits heuer angenehm aus.

Wie gewohnt, begingen die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Vorabend ihrer Einsegnung zusammen mit ihren Familien, Freunden und zahlreichen bereits angereisten Gästen einen Gottesdienst mit Beichte, Versöhnungsfeier und Heiligem Abendmahl.

Am Sonntag (13.05.2018) um 09.45 Uhr versammelten sich die sechs Mädchen und neun Jungen im Gemeindehaus voller Aufregung mit ihren Geistlichen und Vertretern des Kirchenvorstands und fieberten auf den Beginn ihres großen Tages. Um 10 Uhr begann der Festgottesdienst zu einer feierlichen Intrada, gespielt vom CVJM-Posaunenchor, mit dem zeremoniellen Einzug der Beteiligten. Der große Tag nahm seinen Verlauf…

Sowohl Samstag als auch Sonntag erlebten die Teilnehmenden einen besonderen Gottesdienst mit schwungvoller und teils auch unerwarteter Musik – sei es mit den jungen Streichern vom ‚Paleso Trio‘, dem Posaunenchor, der Kantorei St. Paul, oder dem Chor der Konfirmandeneltern, die alle zusätzlich zu der ‚Königin der Instrumente’ zu hören waren.

An beiden Tagen überraschten die Pfarrer ihre Zuhörer, indem sie als Auftakt für ihre Ansprache einen modernen Pop-Song wählten:

am Samstag sprach Pfr. Stephan Schmidt, ausgehend von dem Lied der Gruppe Silbermond ‚Leichtes Gepäck‘, darüber, dass es Zeit sei, unnützen Ballast abzuwerfen – nach ‚Silbermond‘ 99% dessen, was man mit sich führt!  

 

Man soll sich auf das restliche eine Prozent konzentrieren – das, was wirklich richtig und wichtig ist; im Hinblick auf die Konfirmation ist dies natürlich die vertrauensvolle Beziehung und Verbindung zu Gott in dem Wissen, dass er uns liebt und alles vergibt.

Sonntag verblüffte Vikar Thiedmann (inzwischen examiniert) die Kirchenbesucher zunächst mit der Frage „Durch wie viele Türen Sind Sie eigentlich schon gegangen in Ihrem Leben?“, interpretierte die Türen dann mit dem Beginn neuer Lebensphasen und spielte immer wieder Teile des Songs ‚Sowieso‘ von Mark Forster ein:

Egal was kommt, es wird gut, sowieso
Immer geht 'ne neue Tür auf, irgendwo
Auch wenn's grad nicht so läuft, wie gewohnt
Egal, es wird gut, sowieso

Damit verdeutlichte er, dass Gott immer für den Menschen da ist, immer weiterhilft, selbst wenn dieser keinen Ausweg mehr sieht. Gottes Tür steht immer offen.

Mit „Gott kennt keine Schließzeiten!“ griff auch Udo Feldinger als Vertreter des Kirchenvorstands nach der feierlichen Segnung der Konfirmandinnen und Konfirmanden durch Pfr. Schmidt, Vikar Thiedmann und Diakonin Kurth zum Schluss das Bild von der Tür noch einmal auf. In seiner frischen Art bat er dann ausdrücklich die jetzt Konfirmierten, sich auch ferner in der Gemeinde sehen zu lassen und darauf hin zu wirken, dass gerade Wünsche der jungen Generation - z.B bei der Gestaltung des Gottesdienstes - umgesetzt würden. „Natürlich nicht so, dass die Diakonin oder der Pfarrer jetzt auf einem Ball sitzend an einem Seil in den Kirchenraum herabgelassen werden…“ meinte er augenzwinkernd und erntete laute Lacher bei dieser Vorstellung.

Nach dem Schluss-Segen zog die Festgemeinde froh und leichten Herzens aus der Kirche in den warmen Sommertag hinaus. Lautstark freute man sich auf den weiteren Verlauf der Feier an diesem Sonntag, der in diesem Jahr gleichzeitig auch Muttertag war.
                                    
                    ( Foto 1: St. Paul; Foto 2: Veit, F.)


                                                                                                                                                                                      Foto: Marc Seybold

 

Joseph – ein echt cooler Träumer (kvt)

Ein Hoch auf die Kinder von St. Paul und ihr Musical!
Und großen Dank für die Einstudierung!

Heute ist der große Tag! Heute endlich, am 05. Mai 2018, führen sie bei Hätzfeld Hat’s auf der Kleinen Bühne in der Klosterstraße ihr Kindermusical auf!

Seit vier Monaten üben 21 Kinder zusammen mit Kantorin Rebekka Leitloff und Diakonin Magdalena Kurth für „Joseph – ein echt cooler Träumer“. Seit Monaten haben sie sich regelmäßig getroffen, Spaß und Stress geteilt, gesungen, auswendig gelernt, entworfen und sich verkleidet, Eltern eingespannt und ihren Familien so mit ihren Texten zugesetzt, dass heute nicht nur die Darsteller, sondern auch Väter, Mütter und Geschwister die Zeilen mitsingen können.

Viel mehr Zuschauer finden sich um 14 Uhr an der Kleinen Bühne ein, als vor der Großen Bühne am Rathaus, wo gleichzeitig eine Versteigerung läuft. Die Kinder haben ihr eigenen Fans: ihre Familien, Freunde, Bekannte und Gemeindemitglieder von St. Paul, die ihren Kinderchor unterstützen wollen.

Diakonin Kurth führt als Erzählerin durch die bekannte Geschichte von Joseph, der von seinen Brüdern verkauft wurde, in Ägypten zu Ruhm und Ehre gelangte, nachdem er Pharaos Träume richtig gedeutet hatte, und der letztendlich seine Brüder wieder in die Arme schließt und ihnen vergibt.

Diese Vorgehensweise erleichtert das Verständnis des Musicals und ermöglicht es auch Bibel-Nichtkennern, der Darstellung zu folgen. Moderne Sprache (z. B. „der nervt“; Direktleitung zu Gott „per SMS oder Skype“; Potiphars „Security“) und Ausdrücke wie „Schleimer“ oder “Schnarchnase“ helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu erhalten. Zwischen den einzelnen Episoden ertönt immer wieder fetzige, moderne Karaoke-Musik, zu der die Kinder engagiert singen und spielen. Fantasievoll gekleidet und mit stimmiger Kulisse entführen die jungen Sänger das Publikum in die Zeit der alten Hebräer und Ägypter: Man ist Zeuge, wie sich Jakobs Söhne in der Wüste beraten, sieht eine Karawane mit Dromedaren und Kamelen vorbeiziehen, amüsiert sich über die Annäherungsversuche von Potiphars Frau, erlebt Joseph als Traumdeuter im Gefängnis, hört die Verzweiflung Pharaos über seine Albträume und freut sich schließlich über den Aufstieg Josephs und den guten Ausgang der Geschichte.

Fast eine ganze Stunde lang tragen die Kinder ihre Liedtexte auswendig vor – eine bewundernswerte Leistung! Einige von ihnen haben den Mut, solistisch aufzutreten und machen ihre Sache hervorragend. Alle Kinder zusammen bilden den Chor, der sowohl reine Chorstücken wie z.B. „Er ist ein echt cooler Träumer“ vorträgt, als auch oft zwischen den Zeilen der Solisten deren Texte wiederholt.

Als das Musical zu Ende geht, hätte es Standing Ovations gegeben, hätten die Zuschauer  und -hörer nicht die ganze Zeit sowieso stehen müssen. Leider ist das einer der Gründe, warum viele nicht die ganze Zeit über geblieben, sondern immer wieder vorbeigewechselt sind. Dennoch erklatscht das Publikum sich eine Zugabe und die Kinder tragen noch einmal voller Freude und Stolz ihr peppiges Eingangslied vor.

Wer den Auftritt heute verpasst hat, kann die muntere Truppe nochmal am Freitag, den 18. Mai um 15 Uhr in der Kita St. Paul sehen, wo das Kindermusical ein weiteres Mal aufgeführt wird.

                                                         
Weitere Fotos (F. Veit) hier!

 

Aus unseren Kirchenbüchern (Stand 15.07.2018)
 
Kirchlich getauft wurde:

Sophia Then am 23.06.2018,
Seline Tropschuh am 14.07.2018.


Der HERR spricht: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.
Kirchlich getraut wurden:

Michael Thiedmann und Liisa Thiedmann-Gräbe am 30.06.2018,

Valentina Becker und Stephan Alexander Newborn am 07.07.2018.


Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

 

Kirchlich bestattet wurde:

Walter Pfetscher, 77 Jahre, am 20.06.2018,

 

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele, denn der Herr tut dir Gutes.

 

 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

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