Berichte

    Startseite

    Aktuelles
    Berichte
    Gottesdienste
    Allg. Info

    Kirchenvorstand
    Gruppen
    Kantorei
    Termine
    Mitarbeiter/Kontakte

    Kita
    Kids und Jugend

    Taufe
    Konfirmation
    Trauung
    Todesfall
    Diakonie
    Historisches
    Bilder

 

 

16. September 2018 - 16. Sonntag nach Trinitatis (fv)
 

Die festlich geschmückte Kirche in Burgpreppach

Dieser Sonntag wird wohl vielen Gemeindegliedern von St Paul und Lukas in besonderer Erinnerung bleiben:


Der strahlende Spätsommertag begann mit einer Fahrt in die Hassberge nach Burgpreppach. Dort durfte eine Abordnung der Gemeinde die  feierliche Ordination  von Pfarrer Michael Thiedmann miterleben.

Der Sonntag klang aus mit einem Abendgottesdienst in neuer Form „Gottesdienst mal anders - Zur Ruhe kommen am Abend."

Gemeinsam mit Diakonin Magdalena Kurth hatte ein Team diesen Gottesdienst mit überraschenden, besinnlichen oder erfrischenden Elementen gestaltet.

Bei Wein und anderen Köstlichkeiten nutzten viele Besucher die Gelegenheit, nach der Kirche miteinander ins Gespräch zu kommen und den Tag noch einmal 
d a n k b a r   in Gedanken vorüberziehen zu lassen - nicht zuletzt, nachdem  "Dankbarkeit" ja der Leitgedanke von diesem "Gottesdienst mal anders" gewesen war!


Bilder von der abendlichen Begegnung hier ...

St. Paul im abendlichen Schmuck zum "Gottesdienst mal anders"


 

Erste Konfirmandenfreizeit in Burg Rieneck (mk)

Hoch hinaus ging es für unsere neuen Konfis auf ihrer ersten Konfifreizeit. Zum Thema Vertrauen und Gemeinschaft sind wir auf die Burg Rieneck gefahren und waren dort in einem Hochseilgarten.
Viele haben ihre Ängste und Grenzen kennengelernt als sie immer weiter in die Höhe geklettert sind. Dabei von der Gruppe gesichert zu werden war eine intensive Erfahrung.
Es hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf das kommende Jahr!
Danke auch an die Teamer, die uns dieses Jahr zah
lreich und tatkräftig unterstützt haben.

 

 

Hochzeitsbräuche beim Frauenfrühstück (kvt)

Fünfzehn Jahre sind schon ins Land gegangen, seit Monika Kaeppel in der Gemeinde St. Paul das Frauenfrühstück leitet. Gratulation zu diesem Jubiläum! Anfangs, so berichtet sie, waren es manchmal über vierzig Damen, die sich am Mittwochvormittag zu gemeinsamem Austausch und dem Hören interessanter Vorträge trafen. Inzwischen hat die Schar sich leider verringert. Eine große Rolle dabei spielen Altersgründe oder auch die Tatsache, dass einigen der temporäre Umzug in das benachbarte Seniorenheim missfiel, der notwendig geworden war, als das Gemeindehaus umgebaut wurde.

Zum ersten Termin nach der Sommerpause 2018 fanden zwanzig Teilnehmerinnen den Weg in das Gemeindezentrum. Referent Dietrich Heber hatte einen Vortrag über ‚Allerlei Hochzeitsbräuche‘ ausgearbeitet, und die umsichtig vorbereiteten Tische luden passend zum Thema des Tages weiß geschmückt und reich gedeckt zum zweiten Frühstück ein. 

Hochzeitsbräuche gibt es viele – wo also anfangen und wo aufhören? Der Vortragende stellte zunächst mit Hilfe des Jahreskreises verschiedene althergebrachte Traditionen aus dem dörflich-protestantischen Aischgrund vor. Dabei ging es nicht nur um den Zeitpunkt der Heirat selbst, sondern auch um die Bräuche während der Zeitspanne vor der Hochzeit, in der die Brautleute zueinander fanden. Einiges war bekannt, wie der gemeinsame Sprung über das Sonnwendfeuer am Johannistag, der, wenn er gelang, ein Versprechen für ein ‚Beieinanderbleiben für ein Jahr‘ bedeutete. Anlässe zum Orakeln oder Austanzen gab es jedoch viele – sei es wegen eines besonderen Datums (z.B. Andreas- oder Thomastag, Jahreswechsel) oder wegen des Anlasses (Kirchweih, kirchliche Hochfeste). Und so vernahm man im Raum auch öfters ein erstauntes „Na sowas!“, wie etwa, als vom Pfefferleinstag berichtet wurde, an dem die Burschen die Mädchen in ihrer Schlafkammer besuchen und mit Weidenzweigen kitzeln durften, was als Heiratsversprechen galt. Regelrecht Mitleid entwickelte sich beim Hören von der (Un-)Sitte junger Frauen, übersalzene Heringe zu essen und anschließend nichts zu trinken, um ins Delirium zu fallen und dabei ihren Zukünftigen zu erblicken.  

Fotos alter Kirchenbucheinträge aus dem 17. und 18 Jahrhundert, ebenfalls aus dem Aisch- , aber auch dem Aurachgrund, belegten die wichtige Stellung der Kirche damals, denn bis in die 1880 Jahre gab es weder Einwohnermeldeamt noch Bürgeramt oder –kartei.

 

Den Eintragungen der jeweiligen Pfarrer zufolge durfte nur der getraut werden, dessen Aufgebot dreimal in der Kirche verkündet worden war. War bereits vor der Ehe ein Kind unterwegs, wurde auch dies im Kirchenbuch vermerkt, und die Brautleute durften nur ein ‚Stille Hochzeit‘ halten. Das bedeutete: keine Trauung an einem Sonntag, sondern meist an einem Mittwoch, keine Blumenkinder und keine Musikkapelle beim Geleitzug durch das Dorf und v.a. statt einer prächtigen Brautkrone nur eine solche aus Stroh, damit alle Schaulustigen sich in Schmährufen ergehen konnten.

Bestens mitreden, mitunter auch eigene Erlebnisse beisteuern, konnten alle Anwesenden beim Frauenfrühstück, als es um den Ablauf eines Hochzeitstages ging. Polterabend, Ehevertrag, Eheringe (bei armen Leuten früher kunstvoll aus Langhaar des Brautpaares geflochten), Speiseplan, Kaffee-Umzug, Tanz, Brautschuh- oder Brautkranzwerfen, ja sogar das ‚ius primae noctis‘, das Vorrecht des Landesherrn auf die Brautnacht, - nichts wurde vergessen.

Eine Sammlung verschiedener Hochzeitsbilder aus den Jahren 1896 bis 1954 bildete den Abschluss des unterhaltsamen Vortrags. Sehr interessant zu sehen war, wie sich das Aussehen von Menschen, Brautschmuck und Mode über diesen Zeitraum entwickelte, der zwei Weltkriege, die Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit umspannte. Beispielsweise trugen die Bräute lange Zeit eine Brautkrone zu dem schwarzen (!) Festgewand, das in protestantischen Dörfern üblich war. Später wurde die Brautkrone ersetzt durch einen weißen Schleier, und erst nach dem 2. Weltkrieg findet sich die heute übliche ‚weiße Braut‘ mit weißem Kleid und weißem Schleier.

Allgemeine Heiterkeit brach aus, als man feststellte, dass auf beinahe jedem Foto eine weitere Person ebenso ins Auge fällt wie die Braut: die Hochzeitsköchin! Mit weißer Schürze auf dunklem Kleid, manchmal bewaffnet mit einem großen Kochlöffel, steht sie an der Seite und weist auf ihr wichtiges Amt hin.

Ein anregender Vormittag ging fröhlich zu Ende. Monika Kaeppel dankte dem Referenten und übergab ihm ein Büchergeschenk mit der Bitte, sich im nächsten Jahr wieder in die Vortragsreihe einzubringen. Auch ihr ein Herzliches Dankeschön im Namen der Damen des Frauenfrühstücks, die sich über weiteren Zuwachs in ihren Reihen freuen würden. Es lohnt sich auf alle Fälle!

mehr Bilder hier

Sommerfest 2018 (kvt)

„Goethe hatte wieder einmal recht“,  hat wahrscheinlich der eine oder andere gedacht, der die Helfer beim Sommerfest beobachtet hat: „Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß, soll das Werk den Meister loben…“. Deshalb soll gleich hier noch einmal großer Dank all denjenigen gezollt werden, die an diesem schwülheißen Sommersonntag (und am Tag zuvor) vollen Einsatz gebracht und dafür gesorgt haben, dass alle anderen unbeschwert ein fröhliches Fest genießen konnten! Ein ganz besonderer Extradank an "unseren Nachbarn von der Fischzucht", Herrn Wimmer, der einmal wieder in großzügiger Weise alle Getränke gesponsert hatte!

Wer am 15. Juli 2018 zum Familiengottesdienst kam, sah schon von weitem die einladend aufgestellten Sonnenschirme und Biergarnituren, die vielen, eifrig angelieferten Schüsseln mit Salat, Platten voller Kuchen, sowie die Kindergartenkinder, die aufgeregt mit ihren Erzieherinnen auf ihren Einzug in die Kirche warteten. Liebevoll geschmückt mit bunten Blumen und Bändern lud das gesamte Gemeindezentrum St. Paul seine Gäste ein.

Viel war geboten an diesem besonderen Tag – zunächst im Gottesdienst: Auftritt der Kindergartenkinder, Kinderchor, neue Konfirmanden, Lob an alle Gemeindehelfer in Form des besonderen Dankes an Natja Kaim, die die Kreativ-Ausstellung der Kinder im Gemeindehaus betreut hatte, Kanonsingen, gesteuerter Gedankenaustausch mit dem Nachbarn auf der Kirchenbank, Segen auf dem Kirchvorplatz – sogar mehr noch könnte aufgezählt werden.

Farben des Himmels und der Erde waren schon länger Teil des Gemeindelebens gewesen. Unter diesem Motto hatten nämlich Kinder der KiTa Bilder und kleine Kunstwerke zur Schau gestellt, die heute veräußert werden sollten. Farben des Himmels und der Erde waren auch das Thema des Gottesdienstes: sie verschönerten in strahlend gelben Sonnenblumen und farbenfrohen Bändern die Kirchenbänke; sie wiederholten sich in den sorgfältig ausgemalten Requisiten, die die Kinder ins Kircheninnere mitbrachten; in der Lesung kehrten sie wieder in der Form des Regenbogens als Versprechen Gottes gegenüber Noah bzw. den Menschen. Diakonin Magdalena Kurth benutzte in ihrer Ansprache ebenfalls das Bild des farbenprächtigen Regenbogens und weiterer wunderbarer Naturschauspiele (z.B. tiefblauer Himmel voll weißer Wolken oder feuerroter Sonnenuntergang), um  zu verdeutlichen, wie Glücksgefühle entstehen können – Glücksgefühle, die Geschenke Gottes sind und Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen. Als die Diakonin vor dem Altar Seifenblasen steigen ließ und später kleine Seifenblasen-Sets verschenkte, strahlten natürlich viele Kinderaugen vor Freude und Glück. Jeder weiß, dass Seifenblasen in allen Farben schimmern können - wie ein Regenbogen. Auch sie erinnern immer wieder an das Versprechen und die unendliche Liebe Gottes. Passend dazu schmetterten Kindergartenkinder und Kinderchor ihr Lied „Regenbogen, buntes Licht…“ und ernteten damit begeisterten Applaus.

Etwas Verwirrung entstand kurze Zeit später nach dem Gottesdienst und vor der Kirche, als die Kinderchorkinder hier noch einige Lieder zum Besten geben wollten, aber kein Gehör mehr fanden bei der sich inzwischen lautstark unterhaltenden und zum Mittagessen drängenden Menschenmenge. Bedauerlicherweise musste gerade Kantorin Rebekka Leitloff trotz großem Einsatz und engagierter Arbeit an diesem sonst so rundum gelungenen Festtag einige Enttäuschungen hinnehmen: Von dem mehr als doppelt so zahlreichen Kinderchor waren nur sechs Mitglieder erschienen; der geplante Liedervortrag auf dem Kirchplatz musste wegen mangelnder Aufmerksamkeit mehr oder weniger ausfallen, ebenso das angekündigte ‚Offene Singen‘ um 15 Uhr, denn es gab keine Interessenten. Die bitterste Enttäuschung aber war wohl, dass beim geistlichen Abschluss des Tages in der Kirche die Kantorei St. Paul ein letztes Mal in dieser Form auftrat und die Zahl der sechzehn passionierten Sängerinnen und Sänger größer war als die der Zuhörer!
Liebe Paulaner, geht in euch – sicher wird es irgendwann wieder eine solche Gelegenheit geben: macht es dann besser!

In den Räumlichkeiten von KiTa und Gemeindehaus warteten beste Verpflegung und ein buntes, abwechslungsreiches  Programm auf Groß und Klein. Auch hier waren alle Sinne gefragt. Pfr. Schmidt hatte bereits am Vormittag im beliebten Gebet der Stille darauf Bezug genommen. Zu sehen gab es viel – von den reichhaltigen Speiseangeboten bis zu den mit ihren Hussen besonders attraktiven Tischen im lauschigen Atrium („Hier sieht es ja aus wie bei einer Hochzeit in einem Rosamunde-Pilcher-Film!“). Riechen konnte man u.a. viele ausländische Gewürze, denn die KiTa-Eltern hatten zu einem Buffet mit Essen aus aller Herren Länder bzw. aus allen Kontinenten eingeladen. Schmecken ergab sich da von selbst – ebenso wie im Gemeindehaus, wo sich die Tische unter dem vielfältigen Salat- und Kuchen- bzw. Tortenangebot nur so bogen. Nicht zu überhören waren die Blechbläser des Matthias-Grünewald-Gymnasiums, die im Freien zur Unterhaltung aufspielten. Ebenso wie ihre Zuhörer konnten sie die heiße Sonne auf der Haut spüren und wussten deshalb, wie diese, einen kühlen Trunk sehr zu schätzen. In der KiTa wurde außerdem noch ein Sinnesparcour angeboten, der Geruchsinn und Tastsinn forderte.
Kinderschminken, eine Giftkräuterführung, Basteln und Experimentieren sorgten zusätzlich für Kurzweil bei den Kleinen. Die Großen besuchten, gestärkt mit Köstlichkeiten vom Grill, die Orgel- und / oder Kirchenführung in der kühlen Paulskirche oder suchten ein ruhiges Plätzchen im Schatten um es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen zu lassen.

Das letzte Spiel der Fußballweltmeisterschaft sorgte für ein frühes Ende des Sommerfestes. Das heiße, hochsommerliche Wetter hatte das Seine dazu beigetragen, dass zumindest die älteren Gäste und Helfer am Abend müde und zufrieden über das gelungene Gemeindefest vor dem Fernseher saßen und zusahen, wie Frankreich Fußballweltmeister 2018 wurde.

mehr Bilder vom Sommerfest hier...

   

 

Verabschiedung von Vikar Michael Thiedmann am 08.07.2018 (kvt)

Sonnenlicht durchstrahlt den Altarraum, „Herr, deine Güte reicht soweit der Himmel“ jubelt die Kantorei, leicht greifen die Finger der Organistin in die Tasten, und dennoch ist es manchem der Anwesenden schwer ums Herz, denn es heißt Abschied nehmen von Michael Thiedmann.

Seit seiner Einführung vor zweieinhalb Jahren in Heidingsfeld haben der Vikar und seine kleine Familie inzwischen Wurzeln geschlagen. „Es war eine wundervolle Zeit hier“, sagt Michael Thiedmann dankbar, „eine Zeit, in der alles Werden und Wachsen von Gott gesegnet und geleitet war“. Und das meint er nicht nur im Hinblick auf sich selbst, seine Ausbildung, seine Frau Liisa und den kleinen Sohn Jonah, sondern auch im Hinblick auf die Gemeinde, deren Offenheit für Veränderungen, die Zusammenarbeit von Jung und Alt, von Kirchenvorstand und Gottesdienstbesuchern, den Ausbau und die Nutzung des Gemeindezentrums.

„Abschied“ - was passt am Tag der Verabschiedung besser als Thema für eine letzte Predigt?!

Von Anfang an, seit dem Verlassen des Mutterleibes, ist das menschliche Leben voll der verschiedensten Abschiede – und doch bedeutet ein Abschied immer auch einen neuen Anfang!

„Man müsste lernen, abschiedlich zu leben“, meint Michael Thiedmann indem er eine Schweizer Psychologin zitiert.“ Loslassen zu lernen birgt eine Chance auf Entwicklung durch Veränderungen. Aber wer lässt schon gerne etwas Schönes los?“

Auch die Bibel ist ein Buch der Abschiede und der Neuanfänge. Gott steht seinem Volk jedoch immer mit seinem Segen zur Seite. Jesus als Wanderprediger lebt das Aufbrechen und Zurücklassen. Wer sich zu sehr bindet, ist nicht geeignet für das Reich Gottes. Aber Jesus hinterlässt die Aufforderung „Liebet einander, wie ich euch geliebt habe!“

Bei einem Aufenthalt in Georgien hat Michael Thiedmann das Projekt ‚Life Chance‘ kennengelernt, wo benachteiligte Jugendliche liebevoll betreut und auf ein selbstbestimmtes Leben mit einer besseren Zukunft vorbereitet werden. Dieser Besuch hat ihn sehr beeindruckt und ihm die Erkenntnis vermittelt, dass gemeinsam gut verbrachte Zeit und Liebe zu einander das Wichtigste im Leben sind. Deshalb verabschiedet er sich von der Gemeinde mit dem Appell „abschiedlich zu lieben und zu leben“, d.h. die einzelnen Momente des Lebens mit Liebe zu füllen und sich daran zu erinnern, dass wir alle durch Gott miteinander zu Geschwistern verbunden sind.

Das Ende des Gottesdienstes ist die offizielle Verabschiedung und Segnung des Vikars. Mit Dankbarkeit, Wehmut, aber auch mit berechtigtem Stolz, blickt Mentor Stephan Schmidt auf die 29 Monate mit Michael  Thiedmann zurück, den er nach dem theoretischen Studium von Ethik, Dogmatik, Kirchengeschichte usw. in die Gemeindepraxis einführen und ihm so helfen konnte, das Evangelium endlich zu den Menschen zu bringen und dabei sein eigenes Profil zu finden. Pfr. Schmidt nennt ihn einen ‚Sympathieträger Gottes‘, einen ‚Hoffnungsträger unserer Kirche‘. Er zählt abgesehen von der ‚normalen‘ Ausbildung einiges auf, was der Vikar in Heidingsfeld erlebt hat -  vom Einsatz beim

 

Umbau des Gemeindehauses über die vielen Fester der zahlreichen Vereine, die Prunksitzungen der Gilde Giemaul bis hin zu dem Terroranschlag mit der Axt. Mit seiner inneren Stärke, seiner großen Offenheit für alles, seinem Gespür für jede Situation und mit seiner Bereitschaft, sich überall hilfreich einzubringen, hat Michael Thiedmann die Herzen nicht nur der Paulaner, sondern aller Heidingsfelder erobert.

Der Abschied fällt schwer. Allen. Man hört die belegten Stimmen, spürt den ‚Kloß‘ in der Kehle. Und doch: es geht weiter! Pfr. Schmidt und nach ihm auch die Vertrauensleute des Kirchenvorstands überreichen kleine Abschiedsgeschenke, bevor es in die bereits vorbereiteten Räumlichkeiten des Gemeindehauses geht.

Hier wartet die Jugend von St. Paul auf den Vikar, die als Zeichen des Dankes eigens an diesem Tag die Bewirtung beim Kirchenkaffee übernommen hat. Mit einer kurzen Ansprache grüßen, danken („die Zeit mit Ihnen war voll gut!“) und verabschieden sie noch einmal ‚ihren Herrn Thiedmann‘ („wir wünschen Ihnen in Ihrer neuen Gemeinde auch echt coole Konfis!“).

„ ‚Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen,‘ spricht Jesus zu seinen Jüngern,“ sagt Michael Thiedmann zum Abschluss, „aber bis nach Burgpreppach sind es nur 50 Minuten mit dem Auto. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von euch / Ihnen den Weg zu mir in die Hassberge finden würden!“

Abgemacht, Herr Thiedmann, wir lassen uns nicht zweimal bitten und kommen bestimmt! Und ein aufrichtiges Vergelt’s Gott für die Zeit mit Ihnen in Heidingsfeld!

Mehr Fotos (Veit) hier...

 

Aus unseren Kirchenbüchern (Stand 15.07.2018)
 
Kirchlich getauft wurde:

Sophia Then am 23.06.2018,
Seline Tropschuh am 14.07.2018.


Der HERR spricht: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.
Kirchlich getraut wurden:

Michael Thiedmann und Liisa Thiedmann-Gräbe am 30.06.2018,

Valentina Becker und Stephan Alexander Newborn am 07.07.2018.


Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

 

Kirchlich bestattet wurde:

Walter Pfetscher, 77 Jahre, am 20.06.2018,

 

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele, denn der Herr tut dir Gutes.

 

 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

Impressum