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PIZZA, PIZZA, PIZZA (kita)

Am Freitag, den 11.05.2018 war es endlich soweit…und die Kinder der KITA St. Paul folgten der schon lang ausgesprochenen Einladung von Herrn Spiegel zum Pizza essen in den PIZZA BOB in Heidingsfeld. Nach einem kleinen Fußmarsch von 20 Minuten kamen die Kinder überpünktlich um 11.30 Uhr beim Pizza Bob an. Sie wurden von Herrn Spiegel und dem Personal herzlich willkommen geheißen. Die Kinder durften sich dann am Getränkeautomaten selber Apfelschorle und Wasser holen.   

            

 

Hierfür wurde den Kleinsten extra ein kleiner Tritt zur Verfügung gestellt. Zu Essen gab es PIZZA Margerita, Gemüse und Hühnchenfleisch.
Zum Abschluss sangen die Kinder Herrn Spiegel noch ein Ständchen „Lieber Papa…“, denn schließlich ist er ja ein neuer Kindergartenpapa von uns.

VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DIE EINLADUNG… wir kommen gerne wieder  

  

Mehr Fotos vom Pizza-Ausflug (kita) hier

   

Kunst aus Kinderhänden (KiTa)

Vernissage „Farben des Himmels und der Erde“ im neuen Gemeindehaus St. Paul
(Freitag, 15.6.2018, 14.30 Uhr - Anm. d. Red.)

Seit der Eröffnung des neu renovierten Gemeindehauses der Gemeinde St. Paul finden dort regelmäßig Ausstellungen von Künstlern statt.

Nach der Ausstellung Frühlingsbilder-und andere Bilder von Gisela Behr sind nun Kunstwerke der Kinder aus St. Paul im Evangelischen Gemeindehaus zu sehen: Entstanden sind die etwa 60 Arbeiten in Mal- und Kreativprojekten aller vier Bezugsgruppen mit Kindern von 1-6 Jahren. Sie zeigen verschiedene Techniken in allen Farben des Regenbogens. Wer möchte, kann die Bilder am 15.07.2018 ab 12.00 Uhr am Gemeindefest auch kaufen.
Bei wöchentlichen Treffen im Atelier, im Garten oder auch in den Gruppenräumen beschäftigten die Kinder sich mit den verschiedensten Maltechniken mit unterschiedlichsten Materialien von Wachsmalstiften über Rasierschaum und Frischhaltefolie war alles dabei. „Alle waren mit viel Spaß und Freude am künstlerischen Tun am Projekt beteiligt und die künstlerische Auseinandersetzung wirke sich bei den Kindern auch gut auf die Konzentrationsfähigkeit, Geduld und Feinmotorik aus.“, so Frau Natja Kaim , die das Projekt leitet.

Am Dienstag 08.05.2018 waren unsere Kinder der Kita St. Paul zu Gast bei Frau Gisela Behr im Gemeindehaus von St. Paul. Die Kinder bekamen eine ganz besondere Führung und Frau Behr erklärte den Kindern, wie sie die Bilder gemalt hat. Es waren einige Frühlingsbilder, aber auch andere Kunstwerke zu sehen. Nach dem Besuch der Ausstellung waren die Kinder sehr aufgeregt, begeistert und motiviert.
Mit diesem neuen Schwung geht es nun im Kindergarten in die heiße Phase des Kunstprojekts mit anschließender Vernissage (ab 15. Juni) im Gemeindehaus.

Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege an Frau Behr.

 

Mehr Fotos (Kita) hier...

 

Konfirmation 2018 (kvt)

Vor einem Jahr hatte der Kirchenvorstand von St. Paul beschlossen, das Konfirmationsfest vom traditionellen Palmsonntag auf den 6. Sonntag nach Ostern, den Sonntag Exaudi, zu verlegen. Die Jugendlichen sollten während ihrer Konfirmandenzeit am kirchlichen Osterfest teilhaben. Dass der spätere Termin auch wettertechnisch von Vorteil wäre, hatte bei dem Beschluss keine Rolle gespielt, wirkte sich aber bereits heuer angenehm aus.

Wie gewohnt, begingen die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Vorabend ihrer Einsegnung zusammen mit ihren Familien, Freunden und zahlreichen bereits angereisten Gästen einen Gottesdienst mit Beichte, Versöhnungsfeier und Heiligem Abendmahl.

Am Sonntag (13.05.2018) um 09.45 Uhr versammelten sich die sechs Mädchen und neun Jungen im Gemeindehaus voller Aufregung mit ihren Geistlichen und Vertretern des Kirchenvorstands und fieberten auf den Beginn ihres großen Tages. Um 10 Uhr begann der Festgottesdienst zu einer feierlichen Intrada, gespielt vom CVJM-Posaunenchor, mit dem zeremoniellen Einzug der Beteiligten. Der große Tag nahm seinen Verlauf…

Sowohl Samstag als auch Sonntag erlebten die Teilnehmenden einen besonderen Gottesdienst mit schwungvoller und teils auch unerwarteter Musik – sei es mit den jungen Streichern vom ‚Paleso Trio‘, dem Posaunenchor, der Kantorei St. Paul, oder dem Chor der Konfirmandeneltern, die alle zusätzlich zu der ‚Königin der Instrumente’ zu hören waren.

An beiden Tagen überraschten die Pfarrer ihre Zuhörer, indem sie als Auftakt für ihre Ansprache einen modernen Pop-Song wählten:

am Samstag sprach Pfr. Stephan Schmidt, ausgehend von dem Lied der Gruppe Silbermond ‚Leichtes Gepäck‘, darüber, dass es Zeit sei, unnützen Ballast abzuwerfen – nach ‚Silbermond‘ 99% dessen, was man mit sich führt!  

 

Man soll sich auf das restliche eine Prozent konzentrieren – das, was wirklich richtig und wichtig ist; im Hinblick auf die Konfirmation ist dies natürlich die vertrauensvolle Beziehung und Verbindung zu Gott in dem Wissen, dass er uns liebt und alles vergibt.

Sonntag verblüffte Vikar Thiedmann (inzwischen examiniert) die Kirchenbesucher zunächst mit der Frage „Durch wie viele Türen Sind Sie eigentlich schon gegangen in Ihrem Leben?“, interpretierte die Türen dann mit dem Beginn neuer Lebensphasen und spielte immer wieder Teile des Songs ‚Sowieso‘ von Mark Forster ein:

Egal was kommt, es wird gut, sowieso
Immer geht 'ne neue Tür auf, irgendwo
Auch wenn's grad nicht so läuft, wie gewohnt
Egal, es wird gut, sowieso

Damit verdeutlichte er, dass Gott immer für den Menschen da ist, immer weiterhilft, selbst wenn dieser keinen Ausweg mehr sieht. Gottes Tür steht immer offen.

Mit „Gott kennt keine Schließzeiten!“ griff auch Udo Feldinger als Vertreter des Kirchenvorstands nach der feierlichen Segnung der Konfirmandinnen und Konfirmanden durch Pfr. Schmidt, Vikar Thiedmann und Diakonin Kurth zum Schluss das Bild von der Tür noch einmal auf. In seiner frischen Art bat er dann ausdrücklich die jetzt Konfirmierten, sich auch ferner in der Gemeinde sehen zu lassen und darauf hin zu wirken, dass gerade Wünsche der jungen Generation - z.B bei der Gestaltung des Gottesdienstes - umgesetzt würden. „Natürlich nicht so, dass die Diakonin oder der Pfarrer jetzt auf einem Ball sitzend an einem Seil in den Kirchenraum herabgelassen werden…“ meinte er augenzwinkernd und erntete laute Lacher bei dieser Vorstellung.

Nach dem Schluss-Segen zog die Festgemeinde froh und leichten Herzens aus der Kirche in den warmen Sommertag hinaus. Lautstark freute man sich auf den weiteren Verlauf der Feier an diesem Sonntag, der in diesem Jahr gleichzeitig auch Muttertag war.
                                    
                    ( Foto 1: St. Paul; Foto 2: Veit, F.)


                                                                                                                                                                                      Foto: Marc Seybold

 

Joseph – ein echt cooler Träumer (kvt)

Ein Hoch auf die Kinder von St. Paul und ihr Musical!
Und großen Dank für die Einstudierung!

Heute ist der große Tag! Heute endlich, am 05. Mai 2018, führen sie bei Hätzfeld Hat’s auf der Kleinen Bühne in der Klosterstraße ihr Kindermusical auf!

Seit vier Monaten üben 21 Kinder zusammen mit Kantorin Rebekka Leitloff und Diakonin Magdalena Kurth für „Joseph – ein echt cooler Träumer“. Seit Monaten haben sie sich regelmäßig getroffen, Spaß und Stress geteilt, gesungen, auswendig gelernt, entworfen und sich verkleidet, Eltern eingespannt und ihren Familien so mit ihren Texten zugesetzt, dass heute nicht nur die Darsteller, sondern auch Väter, Mütter und Geschwister die Zeilen mitsingen können.

Viel mehr Zuschauer finden sich um 14 Uhr an der Kleinen Bühne ein, als vor der Großen Bühne am Rathaus, wo gleichzeitig eine Versteigerung läuft. Die Kinder haben ihr eigenen Fans: ihre Familien, Freunde, Bekannte und Gemeindemitglieder von St. Paul, die ihren Kinderchor unterstützen wollen.

Diakonin Kurth führt als Erzählerin durch die bekannte Geschichte von Joseph, der von seinen Brüdern verkauft wurde, in Ägypten zu Ruhm und Ehre gelangte, nachdem er Pharaos Träume richtig gedeutet hatte, und der letztendlich seine Brüder wieder in die Arme schließt und ihnen vergibt.

Diese Vorgehensweise erleichtert das Verständnis des Musicals und ermöglicht es auch Bibel-Nichtkennern, der Darstellung zu folgen. Moderne Sprache (z. B. „der nervt“; Direktleitung zu Gott „per SMS oder Skype“; Potiphars „Security“) und Ausdrücke wie „Schleimer“ oder “Schnarchnase“ helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu erhalten. Zwischen den einzelnen Episoden ertönt immer wieder fetzige, moderne Karaoke-Musik, zu der die Kinder engagiert singen und spielen. Fantasievoll gekleidet und mit stimmiger Kulisse entführen die jungen Sänger das Publikum in die Zeit der alten Hebräer und Ägypter: Man ist Zeuge, wie sich Jakobs Söhne in der Wüste beraten, sieht eine Karawane mit Dromedaren und Kamelen vorbeiziehen, amüsiert sich über die Annäherungsversuche von Potiphars Frau, erlebt Joseph als Traumdeuter im Gefängnis, hört die Verzweiflung Pharaos über seine Albträume und freut sich schließlich über den Aufstieg Josephs und den guten Ausgang der Geschichte.

Fast eine ganze Stunde lang tragen die Kinder ihre Liedtexte auswendig vor – eine bewundernswerte Leistung! Einige von ihnen haben den Mut, solistisch aufzutreten und machen ihre Sache hervorragend. Alle Kinder zusammen bilden den Chor, der sowohl reine Chorstücken wie z.B. „Er ist ein echt cooler Träumer“ vorträgt, als auch oft zwischen den Zeilen der Solisten deren Texte wiederholt.

Als das Musical zu Ende geht, hätte es Standing Ovations gegeben, hätten die Zuschauer  und -hörer nicht die ganze Zeit sowieso stehen müssen. Leider ist das einer der Gründe, warum viele nicht die ganze Zeit über geblieben, sondern immer wieder vorbeigewechselt sind. Dennoch erklatscht das Publikum sich eine Zugabe und die Kinder tragen noch einmal voller Freude und Stolz ihr peppiges Eingangslied vor.

Wer den Auftritt heute verpasst hat, kann die muntere Truppe nochmal am Freitag, den 18. Mai um 15 Uhr in der Kita St. Paul sehen, wo das Kindermusical ein weiteres Mal aufgeführt wird.

                                                         
Weitere Fotos (F. Veit) hier!

 

Florianstag 2018 (kvt)

Sonntag, der 29. April 2018. Sonntag Kantate.
Ein strahlend klarer Frühsommertag.
Florianstag der Freiwilligen Feuerwehr Heidingsfeld.

Wie schon in den Jahren zuvor, war die Feuerwehr- kapelle aus Eibelstadt zur großen Freude aller wieder zu Ehren ihrer Heidingsfelder Kameraden nach St. Paul gekommen, um dort deren Floriansgottesdienst musika- lisch mit zu gestalten.

Alles, was Namen hat im Städtle, war gekommen – außer den Feuerwehrleuten und ihren Angehörigen hatten sich viele Vertreter von Kirche, Politik und Wirtschaft unter die Gemeindemitglieder gemischt – sogar Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake war in Vertretung der Stadt Würzburg zugegen.

Noch murmelte und raunte es im Kirchenraum, noch wunderte sich eine helle Kinderstimme, warum da auf der Tafel mit den Liedanschlägen „eins minus drei steht“, denn „das geht doch gar nicht!“, als laut und mächtig die Posaunen einsetzten und zusammen mit dem Geistlichen eine Gruppe von Fahnenträgern in den fliedergeschmückten Altarraum strömte. Welch prächtig-bunter Anblick! Außer der Heidingsfelder Feuerwehr hatten auch die Freien Turner, die Gilde Giemaul, der Obst- und Gartenbauverein, der Rassegeflügelzuchtverein, die TGWH und der Winzerverein eine Abordnung geschickt.


 

Pfr. Stephan Schmidt begrüßte die Anwesenden mit „Wie gut, dass die Feuerwehr da ist!“ und bezog sich sowohl auf die große Zahl der anwesenden Brandbekämpfer, als auch auf den Großeinsatz am Abend zuvor, bei dem viele Wohnungen evakuiert werden mussten. Willi Scheuerlein, der Vorsitzende Heidingsfelder Feuerwehr, stellte den Florianstag unter das Motto, das ihm und seinen Kameraden Selbstverständlichkeit und Verpflichtung ist: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

In seiner Ansprache entwarf Pfr. Schmidt ein Bild von dem aus dem ländlichen Galiläa stammenden Jesus, dem ungekünstelten, aufrichtigen „Bub vom Lande“, der in der großen Stadt Jerusalem unbekümmert zu seinem Glauben steht – egal, wie sehr er damit Tempeldiener, Schriftgelehrte, Pharisäer und Besatzungsmacht herausfordert. Ebenso zeigen Kinder frei und unverstellt ihre Gefühle, hartnäckig und oft unbequem fragen sie immer wieder nach.

 

Erwachsene hingegen verstummen, wägen mit dem Verstand ab, ob sie etwas sagen oder glauben können, und wollen immer erst einmal für Ruhe sorgen. (Aus einer Kirchenbank tönt es wie zum Beweis gleich „Ich hab Durst – wie lang dauert das denn noch?!“ „Pssst!, Ruhig! Nicht mehr lange!“)

Werdet wie die Kinder, verlangt Jesus. Offen und ehrlich soll man sagen, was einem auf dem Herzen liegt. Fröhlich soll man seinen Glauben bekennen und zu seinen Werten stehen. Staunend soll man die Wunder des Lebens sehen, erkennen und im Herzen bewahren – den uns von Gott gegebenen Verstand dabei aber natürlich nicht völlig ausschalten.

Beim Floriansgottesdienst ist es guter Brauch, der Kameraden zu gedenken, die im letzten Jahr bestattet wurden – so auch heuer. Kerzen wurden entzündet für ein Fördermitglied der Feuerwehr und für ein Gemeindeglied von St. Paul, die verstorben waren.

Nachdem vier Vertreter der Jugendfeuerwehr sich bei den Fürbitten eingebracht hatten, endete der Festgottesdienst nach einer kurzen Rede des Feuerwehrvorsitzenden, der allen Beteiligten seinen Dank aussprach, eine Spende an die Kirchengemeinde übergab und alle Anwesenden zum Feuerwehrfest in die Seilerstraße einlud.

Fahnen voraus, begab man sich schnellen Schrittes von der Kirche zur Dollgasse. Die Eibelstädter Feuerwehrkapelle musste sich besonders sputen, denn sie hatte gerade noch zum Auszug geblasen. Jetzt aber ging es mit Pauken und Trompeten weiter durch das Städtle zum Tag der offenen Tür im Gerätehaus und zum Feuerwehrfest…

Bekanntlich waren die Heidingsfelder Brandbekämpfer
schon in der Nacht vor ihrem Florianstag lange im Einsatz gewesen. Dennoch mussten sie ihren Festbetrieb zwischen 15 und 16 Uhr schon wieder unterbrechen: acht Löschzüge waren in kürzester Zeit aus Heidingsfeld und der Stadt Würzburg zur Stelle, als in der Mergentheimer Straße ein Brand gemeldet wurde!

„Wie gut, dass die Feuerwehr da ist“, sagte Pfr. Schmidt am Morgen, und „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“ steht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Heidingsfeld! DANKE!

(Alle Fotos: Veit)

Mehr Fotos  hier ...

   

 

Konfirmandenvorstellung 2018 (kvt)

Stolz kann die Gemeinde St. Paul sein auf ihre Jugendlichen!

Der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden in St. Paul scheint sich zu einem Geheimtipp für eine frische, kreative Gottesdienstfeier zu entwickeln und wird inzwischen sowohl von den Familien der jungen Leute, als auch von der Stammgemeinde gut angenommen.

Aber eins nach dem anderen: die sog. „Konfirmandenvorstellung“ bzw. der „Vorstellungsgottesdienst“ hat längst die vor Jahrzehnten übliche „Konfirmandenprüfung“ abgelöst, bei der die Jugendlichen im Angesicht der Gemeinde zu theologischen Themen abgefragt wurden oder das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis oder Liederverse aufsagen mussten. Auch die lange übliche, oft genuschelte  Vorstellung „Ich heiße … und mein Hobby ist….“ gehört mittlerweile (Gott sei Dank!) der Vergangenheit an.
In St. Paul gibt es schon immer eine so große Zahl an Konfirmandinnen und Konfirmanden, dass die Gemeinde ihre ‚eigene‘ Konfirmation ausrichten kann.
Das ist heute nicht mehr selbstverständlich, und wir sollten wirklich stolz darauf sein!
In den letzten beiden Jahren handelt es  sich dabei um auffallend motivierte junge Leute. Wie andere Konfis zuvor, brachten und bringen sie sich während der Konfirmandenzeit im Gottesdienst ein, nehmen aber zunehmend auch nach der Konfirmation am Gemeindeleben teil und sind sowohl hin und wieder in der Kirche, als auch bei Veranstaltungen im Gemeindehaus anzutreffen. Das fällt auf und wird positiv und dankbar vermerkt. 

 Beim Vorstellungsgottesdienst an diesem 15. April 2018 zählt man in St. Paul mehr Leute als gewöhnlich, wobei die Kirchenbänke sich diesmal ganz ungewohnt von vorne nach hinten füllen.
Von den üblichen Kirchenbesuchern sind viele gekommen um den ‚Nachwuchs‘ zu sichten, und die Familien der Konfis begleiten ihre jungen Leute, weil sie sie sehen, hören und unterstützen wollen.
Die Betroffenen selbst haben am Vortag, ihrem „Konfirmandentag“, alles genau vorbereitet und geübt, was es heute abzuliefern gilt. Geschwister- und Elternköpfe drehen sich erwartungsvoll nach hinten, als die Orgel einsetzt und die Teenager gemeinsam mit Diakonin Kurth und Vikar Thiedmann einziehen. Das teilweise laute, aufgeregte Gespräch in den vorderen Bänken verstummt, auch das verwunderte „Was soll denn das? So viele Lieder sind da angeschlagen – das gab’s ja noch nie!“ hört auf.
Jetzt gilt es: Die Jugendlichen übernehmen und gestalten mit Bravour den gesamten Gottesdienst – nur ein kurzes Eingangsgebet, die Bekanntmachungen für die Gemeinde und der Schluss-Segen bleiben Diakonin Kurth bzw. Vikar Thiedmann vorbehalten. Alle anderen Ansprachen, Gebete, Fürbitten, die Lesung (Eph. 1, 3-8), und das die Predigt ersetzende Anspiel tragen die jungen Leute selber vor, wobei sie abwechselnd den Altarraum betreten. Nur das namentliche Vorstellen wird dabei leider übersehen.
Einer der Konfirmanden geht sofort zum Lektorenpult, begrüßt die Anwesenden und teilt mit, dass der Gottesdienst unter dem Motto „Entscheidungen“ steht. Auch nennt er gleich einige leicht nachvollziehbare Beispiele, wie z.B. „Was soll ich anziehen – das hier oder das da?  Was sollen wir zu Mittag essen: Pizza oder was anderes?“
Die inzwischen schmunzelnde Gemeinde wird ebenfalls eingebunden (und damit der Unzufriedenheit einiger der Boden entzogen): Man soll sich während des ganzen Gottesdienstes immer wieder zwischen jeweils zwei Liedern entscheiden – den Anfang machen die Lieder EG 642 und 023 aus dem ‚Liederheft für die Gemeinde‘. Hier gewinnt  Nr. 023 – wie auch im Folgenden meistens die Stücke aus dem Liederheft bevorzugt werden.
Schon in der Bibel steht: Gott hat den Menschen geschaffen und ihm die Wahl gelassen zwischen Gut und Böse. Entscheidungen gehören daher zum menschlichen Leben. Entscheidungen haben aber meistens zwei Seiten – eine gute und eine nicht so gute. Oder eine zugunsten desjenigen, der sich entscheiden muss, und eine, die sich auf andere auswirkt. Soll man sich nun immer für das entscheiden, was für einen selbst am besten ist? Oder soll man auch das Wohl der anderen bedenken?
Kauft man beispielsweise lieber billig ein oder soll man sich für teurere Preise entscheiden – und damit für fairen Handel, Nachhaltigkeit im Anbau und faire Arbeitsbedingungen im Herstellerland? Diese und andere Überlegungen haben die Teenager in der Konfirmandenzeit beschäftigt und werden nun vorgetragen. Zur Verdeutlichung des Problems erleben die Kirchenbesucher noch eine Szene,
die vielen bekannt vorkommt: eine Familie sitzt am Frühstückstisch und debattiert, ob beim Essen Handybenutzung erlaubt ist. Danach wendet man sich dem Problem des großen Sohnes zu: er hat seinen ersehnten Ausbildungsplatz in Berlin erhalten – aber Berlin ist weit und in Franken gibt es auch Lehrbetriebe! Zu guter Letzt will die schulpflichtige Tochter noch ihren Wunsch nach einem Haustier erfüllt sehen, und man diskutiert ob überhaupt - und wenn ja, welches? Bei alledem wird wieder die Gemeinde gefragt, die strikt gegen die Handybenutzung ist, Berlin befürwortet und eine verantwortungsvolle Arbeitsteilung nach dem Erwerb eines Haustieres unterstützt. Ob besagte Familie jedoch dem „Gemeinde-Joker“ folgt, bleibt offen…
Sicher ist dennoch nach wie vor: wer die Wahl hat, hat die Qual – aber mit der Hilfe von Familie und Freunden fühlt man sich in seinen Entscheidungen getragen; das Vertrauen auf Gott und seine Nähe gibt einem den Mut, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und sie zu bestehen.

Danke, lieber Konfirmandenjahrgang 17/18, für eure Entscheidung und euren Mut, euch vor eure Gemeinde zu stellen und ihr diesen abwechslungsreichen Sonntagmorgen zu bescheren! Wir sind stolz auf euch!

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Ostern 2018 in St. Paul (kvt)

Trotz recht trübem Wetter und angekündigtem Regen herrschte in St. Paul Hochstimmung: Ostern war es – das wichtigste Fest der Christenheit - Jesus nach Leiden, Sterben und Grablegung auferstanden! Der Posaunenchor spielte, die Orgel brauste. Die neue Osterkerze mit dem wunderschönen, bunten Kreuz wurde hereingetragen und im  Altarraum aufgestellt.
Eine große, fröhliche Gemeinde sang lautstark „Halleluja“. Kinder turnten durch die Reihen. Vikar Thiedmann hatte zum ersten Mal nach der Geburt seine Frau Liisa und den kleinen Jonah mit in die Kirche gebracht.  Pfr. Schmidt und Diakonin Magdalena Kurth hielten die Osterfeier, bei der auch die Kleinen nicht zu kurz kamen, denn sie durften mit der Diakonin ‚ihren‘ Kindergottesdienst im Gemeindehaus fortsetzen. Nach dem Abendmahl kamen sie wieder in die Kirche gestürmt, wo sie anschließend ihr neu erlerntes Lied und Gebet vorführten und –tanzten.

Kantorin Rebekka Leitloff freute sich sehr, einen altverdienten Posaunenspieler zu ehren: Helmut Herrmann spielt seit 50 Jahren zuverlässig die zweite Stimme im CVJM-Posaunenchor. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum!

Nach dem Fest- und Familiengottesdienst waren alle eingeladen, in den Räumen des Gemeindehauses zu verweilen – die Kinder zum Eiersuchen auf den Spuren ‚großer Osterhasen‘, die Erwachsenen, um an der Vernissage der Malerin Gisela Behr teilzunehmen, deren Aquarelle und Bilder in Acryltechnik bis Pfingsten ausgestellt bleiben.

Mehr Bilder (E.A.Veit) hier ..

                                                            
Karfreitag, St. Paul, Andacht zur Todesstunde Jesu                                                    

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Mit Kamishibai nach Emmaus (kvt)

Kamishibai – wer oder was das wohl ist?
Das Kita-Team hat sich gerade in einer Fortbildung damit beschäftigt und wartet gespannt darauf, das neue Wissen im Ostergottesdienst des Kindergartens einzusetzen.

Aber der 28. März 2018 verläuft zunächst einmal ganz anders: ein verletzter Vogel, Therapiehund Pauli und echte Feuerwehrleute scheinen dem Kamishibai die Schau zu stehlen.

Was ist geschehen? Ein Vogel hat sich den Flügel gebrochen und kann aus dem Kita-Gelände nicht mehr fort. Die gerufene Feuerwehr fängt das Tier ein und bringt es weg – und der arme Pauli wird unschuldig verdächtigt, dass er an dem Unglück schuld gewesen sei und den Vogel sogar gefressen hätte!

Nach der Mittagspause und nachdem ein Teil der Kinder bereits abgeholt worden sind, versammelt man sich zum Ostergottesdienst im großen Vielzweckraum, wo mehrere Bank- und Stuhlreihen auf krabbelnde ‚Käfer‘, niedliche ‚Mäuse‘, kletternde ‚Eichhörnchen‘, kluge ‚Raben‘, einige Eltern und weitere Besucher warten. Den Sitzen gegenüber ist vor den verdunkelten Fenstern ein Tisch aufgebaut, auf dem, wie Kita-Leiterin Alexandra Meule verrät, der Kamishibai-Rahmen und eine große Klangschale stehen. Anzusehen ist das geheimnisvolle Etwas mit dem sonderbaren Namen wie ein kleines zweitüriges Hängeschränkchen – die Erwartung steigt. Vor dem Tisch auf dem Boden liegt ausgebreitet ein buntes Tuch, auf dem eine schöne, dicke Kerze steht. Gleich zu Beginn der Feier wird sie entzündet, „damit man sieht, dass Gott bei uns ist“.

Ho-Ho-Ho-si-an-na!

Ha-Ha-Hal-le-lu-ja!

Hi-Hi-Hi-Hier stehe ich,

denn Gott liebt mich sehr!

 

schallt es fröhlich durch den Raum, und eifrig zeigen die Kinder auf Fragen hin, wie gut sie schon  Bescheid wissen über das Leben Jesu und über die Ostergeschichte. Nun kommt das Kamishibai ins Spiel – ein aus Japan stammendes Erzähltheater (daher der seltsame Name: shibai ist das japanische Wort für ‚Theater‘). Der Ton der Klangschale verhallt, die beiden Flügeltüren des Holzschränkchens werden geöffnet und man sieht – eigentlich nichts. Wie in einem richtigen Theater ist ein roter Vorhang abgebildet, der den ganzen Kasten – hier die Bühne – ausfüllt. Die beiden Erzieherinnen Barbara Müller und Christine Fischer haben sich bestens vorbereitet:

Mit immer neuen Bildkarten, die die Kamishibai-Bühne ausfüllen, erzählen sie in kindgerechter Wortwahl die Emmaus-Geschichte und ziehen Klein und Groß in ihren Bann. Zusammen mit Andreas und Matthäus geht man traurig und mit gesenktem Kopf  über staubige Wege, erinnert sich an das Zusammensein mit dem besten Freund, mit dem man richtig gute Zeiten erlebt hat.

 

Nun ist er gestorben, alle Freude und Hoffnung auch, und jetzt weiß man nicht, wie es weitergehen soll.
Und dann kommt der Fremde, der einen so gut versteht, einem Mut zuspricht und meint: „Jemand wird kommen, der auf euch aufpasst und immer bei euch bleibt!“ Alle können nachvoll-ziehen, dass Andreas und Matthäus diesen Mann, der wieder Licht in ihr Herz gebracht hat, bitten, über Nacht bei ihnen zu bleiben.

Pause zwischen zwei Akten – in der Kita Eingehen auf den Bewegungsdrang der Kinder: aus gelbem Tonpapier ausgeschnittene kleine Sonnenstrahlen dürfen symbolhaft um die dicke Kerze gelegt werden. Das Lied „Gott, Gott, Gott geht mit…“ wird gesungen und ein junges Stimmchen verlangt begeistert: „Nommaaal!“

Die Emmaus-Geschichte geht weiter. Essen und Trinken stehen auf dem Tisch. („Duast!“ und „Tinken!“ fordern gleich ein paar der kleineren Zuschauer bei diesem Stichwort.) Der Fremde in der Geschichte spricht das Dankgebet – und Andreas und Matthäus erkennen ihn. Jesus lebt! Glück, Freude, Mut und Hoffnung füllen erneut die Herzen. Auch, wenn der Mann plötzlich wieder verschwunden ist, die Gewissheit bleibt:

Er ist bei uns alle Tage
– unser ganzes Leben!

Zum Ton der Klangschale schließen sich die Türen des Erzähltheaters.

Um nun aber die große Freude über seine Gegenwart zu zeigen und auszudrücken, wie Gottes Licht in jedem Menschen leuchtet, legen die Kita-Kinder jetzt noch große Sonnenstrahlen zwischen die kleinen und tanzen im Kreis um den Sonnenkranz, bevor sie alle zusammen unter Gedränge und Gelächter die Gottesdienst-Kerze ausblasen.

 

Weitere Fotos hier ...

 

Tischabendmahl 2018 (kvt)

Seit Jahren schon ist es beim Seniorenkreis Heidingsfeld zu einer guten Tradition geworden, in der Passionszeit mit Pfr. Stephan Schmidt ein Tischabendmahl zu feiern.
Am 22. März fanden sich zwanzig Teilnehmer/-innen (und sieben Rollatoren) im gemütlich-warmen Gemeindehaus ein, wo Mesnerin Priska Nied schon mit großer Sorgfalt gewirkt, die Tische U-förmig arrangiert und einen kleinen Altar geschmackvoll vorbereitet hatte.

„Heut is mal nix mit Kaffee und Kuchen!“ bemerkte eine Seniorin schelmisch, als sie auf ihrem bequemen Stuhl Platz nahm. Lachend bekam sie zur Antwort „dafür gibt’s aber Brot und Wein!“

Bald jedoch wurden alle wieder ernst und feierten gemeinsam mit großem Ernst und voller Hingabe den erwarteten Beicht- und Abendmahlsgottesdienst. Pfr. Stephan Schmidt hielt eine Kurzpredigt zu Matth. 20 ‚Vom Herrschen und vom Dienen‘, seine Frau Christina Schmidt begleitete zur Freude aller den Gottesdienst musikalisch am Klavier.
Die Abendmahlsgäste waren sichtlich froh, dass ihnen Brot und Wein an den Platz gebracht wurde – froh, im Sitzen teilnehmen zu können - und froh, keinen langen Weg zum Altarraum zurücklegen und dort auch nicht länger stehen oder warten zu müssen.
Dankbares Lächeln breitete sich auf vielen Gesichtern aus und wer es sah, verstand sofort, warum dieses Tischabendmahl in der Passionszeit für den Seniorenkreis so wichtig ist.

Zum Abschied und für den Nachhauseweg teilte die ‚Chefin‘ der Gruppe, Frau Barbara Mehlhorn, kleine Schokoladeneier aus – „damit man weiß, dass Ostern ganz nahe ist!“ Vielen Dank auch für diese kleine liebevolle Geste!
                                                                                                                                                                                                 Mehr Bilder hier ...
                                                                                                                                              

Aus unseren Kirchenbüchern (Stand 15.05.2018)
 
Kirchlich getauft wurden:

Mathilda Arnold am 21.04.2018,
Valentin Kogler am 19.05.2018.
 

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Kirchlich bestattet wurden:

Helmut Jahn, 93 Jahre, am 26.04.2018,
Andreas Paul, 40 Jahre, am 11.05.2018.

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

 

 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

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